Wenn Verbraucher der Profitgier eines traurigen Themas zum Opfer fallen

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#Insektensterben ist nicht bloß irgendein Trendbegriff.

 

Es handelt sich hierbei um ein sehr ernstes Thema. Vor allem Wildbienen sind vor dem Aussterben bedroht und das nicht erst seit gestern.

Weil das eben für viele Menschen eine Herzensangelegenheit ist und jeder gerne etwas für die Tierchen tun möchte, begann man Insektenhotels zu bauen und spezielle Blütenmischungen zugunsten der Wildbienen auszusäen.

Angebote von Discounter & Co

 
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Weniger wundervoll finde ich, dass dieses traurige Thema inzwischen zum lukrativen Trend mutiert ist.

 

So passiert es, dass Wildbienen Nisthilfen in Form von sogenannten „Insektenhotels“ angeboten werden. Sogar Supermärkte, Baumärkte und Discounter bieten sie an und das noch nicht einmal zu günstigen Preisen.

Der Verbraucher mit Herz und Sinn für Naturschutz greift zu - im guten Glauben, damit etwas Gutes für die Bienen und die Natur zu tun.

Die wenigsten informieren sich vor einem Kauf darüber, welche Voraussetzungen ein „Insektenhotel“ haben sollte, welche Bedingungen für die Insekten ideal sind etc.

Ja, warum auch?

Kaufst Du ein „Insektenhotel“, darfst Du schließlich davon ausgehen, das Du etwas Gutes tust – oder?

 
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Ahnst Du, was jetzt kommt?

Ja genau, ich bin wütend und traurig darüber,

  • dass die meisten dieser industriegefertigten Dinger nichts taugen!​

  • der Verbraucher derart zum Narren gehalten wird und​

  • die eigentliche Absicht, die Tierchen und die Natur zu retten, offensichtlich zugunsten des rollenden Rubels verloren ging.

Warum sie nichts taugen?​

Weil sie häufig schlichtweg nicht die Bedingungen erfüllen, die die Bienchen tatsächlich benötigen.

Zudem frage ich mich oft:

  • Warum eigentlich Insektenhotels?

  • Welche Insekten werden damit konkret gerettet?

Die Ohrwürmer? Die Blattlaus? Der Marienkäfer?

Schließlich gibt es ca. 30.000 Insektenarten.

Oder die Stechmücken, die uns nach dem

Schlüpfen in Scharen unseren wohlverdienten

Feierabend auf der Terrasse vermiesen?

Was uns die Verpackung suggeriert

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Nein! Tatsächlich suggeriert uns die Verpackung - fast immer - anhand von schönen Bildern „Ich helfe den Bienen, die vor dem Aussterben bedroht sind“

Hashtag: #Bienensterben.

Das vermeintliche Insektenhotel entpuppt sich als „Bienenhotel“ – jedoch sind eben diese gerade für Wildbienen ungeeignet.

Denn: Wildbienen mögen kein Sperrholz und kein Fichtenholz. Sie mögen auch kein feuchtes, frisches Holz. Sie lieben altes, abgelagertes Eichen-, Buchen- oder Eschenholz.

Feuchtigkeit macht ihre Brut kaputt. An unsauber gebohrten Löchern verletzen sie sich.

Außerdem müssen die Brutstätten hinten geschlossen und von vorne vor Vögeln geschützt sein.

Wenn Du dir also ein sogenanntes Insektenhotel anschaffen willst, bitte ich Dich zuvor zu informieren.

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Auch wenn wir nicht so sehr viele Bienen mit Nisthilfen retten können, so können bzw. sollten wir unser Bestes dabei geben.

Achte daher bitte bei einem Kauf auf die wichtigsten Kriterien, die eine Nisthilfe mit sich bringen sollte.

Es wäre so schade, wenn Du in guter, herzlicher Absicht, die Bienen zu retten, viel Geld in ein Insektenhotel investierst, ohne am Ende des Tages den erhofften Zweck zu erzielen.

Welche Merkmale ein gutes Wildbienenhotel
auszeichnet, kannst Du
hier nachlesen.

Als Mensch, als Naturliebhaberin und Wildbienen-Expertin gebe ich Dir mein persönliches Wort:

wibee-home.de stellt keine handelsüblichen Insektenhotels her!

Meine Wildbienen-Häusle werden eigenhändig mit höchster Sorgfalt und aus ausgewählten, abgelagerten Eichenholzbalken gefertigt.

Sie erfüllen alle Bedingungen, um den Wildbienen als gute,
nachhaltige und sichere Nisthilfe zu dienen.

Aktuelle Wildbienen Nisthilfen