Fragen und Antworten rund um
Wildbienen und Bienenhotels

Viele Fragen zu Wildbienen, ihre Lebensweisen, Brutbedingungen und Fortpflanzung oder auch zu guten Bienenhotels, Standort und Nahrungsangebot wollen beantwortet werden. Die häufigsten Fragen haben wir zusammengestellt und beantwortet. Hast Du dennoch eine Frage, die wir hier nicht aufgeführt haben, schreibe uns einfach.

Wildbienen Nisthilfe am sonnigen Standort - sehr gut besiedelt
Nahrungsangebot für Wildbienen wächst am Strassenrand
Graue Sandbiene am gewöhnlichen Blutweiderich

Häufige Fragen zu Bienenhotels

 

1.) Warum sind Wildbienen Nisthilfen notwendig?

Wildbienen benötigen Totholz oder abgestorbene markhaltige Pflanzenstängel, um in vorhandenen Insektengängen ihre Brut anzulegen. Weil es Totholz in unserer aufgeräumten Landschaft – wie Wälder und Wiesen - nur noch sehr selten gibt und auch im Herbst schon die Gärten peinlichst aufgeräumt werden, finden Wildbienen und andere Insekten kaum mehr ideale Brutbedingungen vor. Eine Wildbienen Nisthilfe aus altem, abgelagertem Eichenholz (Hartholz) ist deshalb eine artgerechte und naturnahe Alternative!

2.) Ab wann kann ich ein Bienenhotel aufhängen?

3.) Muss eine Wildbienen Nisthilfe im Winter ins Haus?

4.) Wo kann ich eine Wildbienen Nisthilfe aufhängen?

Du kannst eine Wildbienen Nisthilfe in den Garten, auf die Terrasse oder auf ihren Balkon hängen, z.B. am Carport, unter Dachvorsprüngen, am Gartenhäuschen, Hauswand, unter der Pergola. Dabei ist zu beachten, dass der Standort sonnig, trocken und vor Wind und Regen geschützt ist.

5.) In welche Himmelsrichtung hänge ich eine Wildbienen Nisthilfe auf?

Die Wildbienen Nisthilfe sollte mit der offenen Seite immer in Richtung Süd/Südost – der Sonne entgegen vom Morgen bis in den Nachmittag – zeigen. Bitte nicht in Richtung Norden oder zur Wetterseite in Richtung Westen hängen. Die Wildbienenbrut braucht für eine gesunde Entwicklung trockene und warme Bedingungen.

6.) Darf eine Wildbienen Nisthilfe nass werden?

Es bleibt nicht aus, dass eine Wildbienen Nisthilfe nass wird. Deshalb ist ein sonniger Standort nicht nur für die Brut ein wichtiger Faktor, sondern damit auch die Nisthilfe wieder schnell abtrocknet und sich kein Schimmel oder Pilzbefall ansiedelt. Generell ist ein Regenschutz in Form von Dachpappe, Metall oder anderem wasserabweisenden Material immer empfehlenswert.

7.) Wie hoch hänge ich eine Wildbienen Nisthilfe?

Eine Wildbienen Nisthilfe sollte mindestens ein Meter über dem Boden hängen, um sie vor Ameisen und Bodenfeuchte zu schützen.

8.) Warum braucht eine Wildbienen Nisthilfe ein Gitter davor?

Die Bienenbrut ist sehr proteinhaltig. Eine besiedelte Wildbienen Nisthilfe ist also ein gefundenes Fressen für Vögel. Um das zu verhindern, ist ein engmaschiges Gitter (Maschenweite 2 cm) in einem Abstand von 5-6 cm zu den Röhren sinnvoll. Ein Specht ist z.B. in der Lage, einen Hartholzblock in Kleinholz zu verwandeln, nur, um an die Leckerbissen zukommen.

9.) Was gehört nicht in eine Wildbienen Nisthilfe?

In einer Wildbienen Nisthilfe sind Materialien wie Tannenzapfen, Stroh, Moos, Watte, Wolle, Holzschnipsel völlig nutzlos und fehl am Platz.

10.) Was gehört in ein Insektenhotel?

In ein Insektenhotel kannst Du alle Materialien verbauen wie, Tannenzapfen, Stroh, Holzschnipsel oder Moos, jedoch ist es dann nicht für Wildbienen geeignet!

11.) Welches Holz eignet sich für eine Wildbienen Nisthilfe?

Am besten eignen sich Harthölzer wie Eiche, Buche, Robinie oder Obsthölzer. Sie sollten auf jeden Fall abgelagert und trocken sein. Weichhölzer wie Kiefer, Tanne, Fichte eignen sich nicht, da sie harzen.

 

12.) Warum müssen die Eingänge glatt sein für eine Wildbienen Nisthilfe?

Die Bienchen gehen rückwärts in ein Brutloch, um den Pollen in die Kammer einzubringen. Sollten jetzt Holzfasern oder Splitter abstehen, besteht Verletzungsgefahr für die filigranen Flügel.

13.) Wieso sollte eine Wildbienen Nisthilfe nicht bewegt werden?

Sobald Du die Wildbienen Nisthilfe bewegst, besteht die Gefahr, dass die Brut (Ei) von ihrem Nahrungsvorrat (dem Pollen) fällt und verendet.

 

14.) Wie tief müssen die Bohrlöcher für eine Wildbienen Nisthilfe sein?

Je nach Durchmesser des Bohrers sollten die Löcher von kleinen Bohrern (2-4 mm) mindestens 6-8 cm und größere Bohrungen mindestens 12 cm betragen. Je tiefer der Bohrgang, desto mehr Kammern kann die Wildbienen anlegen.

 

15.) Warum sind die Löcher der Wildbienen Nisthilfe zu?

Das ist ein Zeichen dafür, das die Wildbiene ihre Brutablage erfolgreich angelegt und abgeschlossen hat. Die Niströhre bleibt - bis zum Schlüpfen des Nachwuchses – jetzt fest verschlossen.

16.) Was bedeutet es, wenn die Löcher verschlossen bleiben?

Hier kann man davon ausgehen, dass die Brut verendet ist.

 

17.) Muss eine Wildbienen Nisthilfe gereinigt werden?

Nein, Bohrlöcher in Hartholzblöcken lassen sich auch nicht reinigen. Die Bienen erledigen das selbst! Zerschlissene Bambus- oder Schilfröhrchen oder solche, bei denen kein Schlupf stattgefunden hat, kannst Du sie durch neue ersetzen.

 

18.) Wie lange hält eine Wildbienen Nisthilfe?

Eine Wildbienen Nisthilfe kann mehrere Jahre genutzt werden. Voraussetzung ist jedoch, sie sollte vor Regen geschützt werden. Eine Nisthilfe kannst Du hängen lassen, bis sie morsch ist oder verfällt, solange werden sich auch immer wieder Wildbienen einfinden.

 

19.) Warum wird meine Wildbienen Nisthilfe nicht angenommen?

Ein Grund dafür könnte ein falscher Standort sein. Die Wildbienen Nisthilfe immer in Richtung Süd/Südost hängen und wichtig ist auch, dass sie vor Wind und Regen geschützt ist. Ein weiterer Grund dafür könnte ein mangelndes Nahrungsangebot sein. Wildbienen fliegen nur in einem Umkreis bis zu 300 m um ihren Nistplatz. Sorge für einen nahe gelegenen Futterplatz. Setze in Deinem Garten oder Balkon auf nektar- und pollenreiche sowie einheimische Wildblumen.

 

20.) Welche Pflanzen lieben Wildbienen?

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Häufige Fragen zu Wildbienen

 

 

 

 

1.) Warum ist die Wildbiene so nützlich?

2.) Sind Wildbienen gefährlich?

Nein, die Wildbiene ist ein überaus friedliebendes Insekt.

 

3.) Stechen Wildbienen?

Sie stechen nur, wenn sie selbst akut bedroht werden. Und selbst dann ist der Stich meist nicht so schmerzhaft wie bei Honigbienen. Bei manchen Arten ist der Stachel sogar zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen.

 

4.) Was machen Wildbienen mit ihrem Honig?

Wildbienen produzieren keinen Honig. Sie benötigt den Nektar für sich selbst.

5.) Wie lange leben Wildbienen?

Wildbienen haben ein relativ kurzes Leben von vier bis sechs Wochen. Ihre Lebensaufgabe besteht darin, in dieser Zeit für viel Nachwuchs zu sorgen.

 

6.) Was machen Wildbienen in einem Bienenhotel?

Die Hohlräume in einem Bienenhotel – wie Bohrlöcher in Hartholz, Bambus oder Schilf - dienen der Wildbiene als Brutstätte. Sie legt mehrere einzelne Kammern an, die sie jeweils mit einem Vorrat an Pollen füllt, darauf ein Ei ablegt und anschließend mit einem Segment aus Lehm, Erde oder Steinchen - je nach Art - verschließt.

7.) Wie lange verbleibt die Brut im Bienenhotel?

Die Brut verschiedener Wildbienenarten verbleibt teils bis zu einem Jahr in der Niströhre, bis sie im kommenden März/April schlüpfen.

8.) Wie hoch ist die Fortpflanzungsrate der Wildbienen?

9.) Was machen Wildbienen im Winter?

Anders als die Honigbienen sterben Wildbienen bereits nach 4-6 Wochen. Zuvor hat sie jedoch für Nachwuchs gesorgt. Diese Brut (Eiablage), gut geschützt und mit reichlich Pollen und Nektar versorgt, überwintert in Pflanzenstängel, Nisthilfen, Totholz oder Erdhöhlen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Häufige Fragen zu unserem Shop

 

 

 

1.) Wie lange dauert der Versand?

In der Regel verlässt das Paket am nächsten Tag die Werkstatt. Ab diesem Zeitpunkt dauert es etwa 2-3 Werktage innerhalb Deutschland. (Meistens kürzer)

 

2.) Versendet Ihr auch als Geschenk? Und wie läuft das ab?

Ja! Die Wildbienen Nisthilfe wird in hübschem Geschenkpapier verpackt, eine Geburtstagskarte obenauf und ab geht die Post.

Wie das geht?

Einfach eine kurze Notiz in der Bestellung angeben, bei Lieferanschrift den Jubilar einfügen und den Rest mache ich!

 

3.) Kann ich auch eine Sonderanfertigung mit bestimmtem Lochmuster bestellen?

Es ist möglich, für eine Sonderanfertigung Motive, Initialen oder Ziffern gemeinsam abzusprechen.

 

4.) Ist wirklich jedes eurer Bienenhotels ein Unikat?

Ja! Sie können sich zwar ähneln, wie z.B. ein Herzmotiv immer ein Herz bleibt, aber alle weiteren Verzierungen müssen individuell dem Holzstück angepasst werden. Hinzu kommt noch, dass es mühevoller ist ein Duplikat herzustellen, deshalb wird jede Nisthilfe automatisch zum Unikat!

 

5.) Was unterscheidet euer Bienenhotel von einem Discounter-Angebot?

Zum Einen verwenden wir alte, abgelagerte Eichenbalken, die nur per Hand bearbeitet werden können und dadurch auch ihre Einzigartigkeit erhalten. Abgesehen davon steht es in perfektem Einklang mit unserem Thema Nachhaltigkeit. Zum anderen weisen unsere Bienenhotels immer ein Spektrum verschieden großer und ausreichend tiefer Bohrungen aus, die saubere und staubfreie Eingänge haben. Alle Faktoren wirken harmonisch im Gesamtbild und ergeben so eine artgerechte Wildbienen Nisthilfe, die den Brutbedingungen der Wildbienen sehr nahekommt!

Mit einem Vogelschutzgitter und Korkdach als Regenschutz wird sie zum perfekt Bienenhotel!

Discounter Angebote beinhalten Materialien wie Tannenzapfen, Moos, Stroh, Bruchholzstücke usw. die für Wildbienen unsinnig sind. Die Bohrungen sind unsauber, nicht tief genug und sitzen im Stirnholz (Scheibe), hier stellen sich bei Feuchtigkeit die Fasern und das Bienchen kann sich verletzen, es kommt leicht zu Schimmelbildung, dadurch verendet die Brut. Es wird billiges Baumaterial aus Weichholz verwendet, wie Kiefer, Tanne, Fichte, also Nadelhölzer, die verharzen und geben der Wildbienenbrut nicht den ausreichenden Schutz über die Wintermonate. Bambus oder Schilfröhrchen sind gequetscht, die Eingänge zerfranst oder sogar durch Wachstumsknoten verschlossen und hinten offen.

 

6.) Sind Eure Bienenhotels aus nachhaltigem Material gefertigt?

Ja! Eiche ist eine Holzart, die heutzutage sehr häufig als Altholzbestand vorkommt. Sie gilt seit jeher als beliebtester Baustoff für Fachwerkhäuser, Scheunen und Holzbauten jeglicher Art. Diese - meist deutlich über 150 Jahre alten - Bauten werden heute nach und nach abgerissen. Übrig bleiben: alte, gut erhaltene, bestens abgelagerte Eichenbalken, die sich ganz hervorragend für unsere Nisthilfen eignen. Noch dazu stammen sie aus deutschem regionalem Umfeld.

 
 
 
 
 
 

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