• Mit Liebe handgemacht
  • Jede Nisthilfe ein Unikat
  • Individuelle Anfertigung
  • 0177-5358925 (10 - 20 Uhr)
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Was zeichnet eine gute Wildbienen Nisthilfe aus?

Ganz klar, das richtige Material!

Gute Wildbienen Nisthilfe, sehr gut verarbeitet, aus Eichenholz, mit sauber gebohrten Löchern.

Eine gute Nisthilfe für Wildbienen sollte sich nicht danach richten, ob sie Ihnen gefällt, groß oder billig ist.

Industriell gefertigt, kann sie nämlich kaum den artgerechten Brutbedingungen entsprechen.

Eine wirklich praxistaugliche Nisthilfe kann nur handgefertigt sein.

Ich vergleiche eine gut verarbeitete Nisthilfe gerne mit einer kostenfreien, geräumigen Mietwohnung, in der mehrere Kinder Platz haben und gesund aufwachsen.

Verfallene Schuppen mit Unrat und Feuchtigkeit

Hand auf’s Herz:

Würden sie einen kleinen, halb verfallenen Schuppen vorziehen, in den Feuchtigkeit eindringt, sich Schimmel an den Wänden bildet, Parasiten sich breit machen? Sich womöglich Ihre Kinder verletzen und das schlimmste, durch die starken baulichen Mängel ihre körperliche und geistige Entwicklung beeinträchtigt wird? Ein Schuppen, in dem Unrat und Gerümpel herumsteht, für den niemand sonst noch eine Verwendung hat. Ein Schuppen in dem sich ungeliebte Gäste einquartieren und sich womöglich an Ihrer Vorratskammer satt essen?

Wohl eher nicht oder allenfalls nur dann, wenn der Wohnungsmarkt nichts Besseres anbietet!

Aber genau das passiert in einer schlechten Wildbienen Nisthilfe!

Glossar:

kleiner Schuppen = notwendige Tiefe fehlt

halb verfallener Schuppen = Eingänge gequetscht oder eingerissen, unsauber gebohrt, Hirnholzbohrungen

Feuchtigkeit – Schimmel = falsche Holzart oder Acrylglasröhrchen

Parasiten = zu große Insektenhotels

Unrat – Gerümpel = Zapfen, Moos, Holzreste, Watte, Stroh

ungeliebte Gäste = Ohrwürmer, Vögel


Richtige Vorgehensweise!


Hartholz wie Eiche für Bienenhotels verwenden kein Nadelholz, wie Kiefer oder Fichte.

Ein massives Wildbienen-Hotel sollte aus einem Holzblock wie Eiche, Esche, Kastanie usw. oder auch Obstgehölzen bestehen. Sie gehören zu den Harthölzern und sollten ausreichend abgelagert und trocken sein.

Weichhölzer (wie z.B. Fichte, Kiefer oder Tanne) sind für die Wildbiene ungeeignet. Zum einen nehmen Weichhölzer Feuchtigkeit auf, die zu Schimmelbildung und Pilzbefall führt und woran die Brut letztlich verenden würde. Zum anderen besteht die Gefahr, das beim Eindringen von Feuchtigkeit, sich Fasern aufstellen und die Wildbienen sich daran verletzt. Zudem neigen Nadelhölzer dazu, zu verharzen.

Schilfröhrchen mit sauberen, offenen Eingängen im Vergleich zu unsauberen, zerfransten Eingängen beim Bienenhotel.

Bambus- oder Schilfröhrchen eignen sich ebenfalls sehr gut für ein Bienenhotel. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die nötige Tiefe, sowie ein glatter, sauberer Eingang gegeben ist. Zudem müssen die Eingänge offen, das Ende geschlossen und das Innere der Röhre frei von Häutchen sein. Denken sie nur daran, wie filigran so ein Bienen-Flügelchen ist. Ein eingerissener Flügel führt letztendlich zum Tod der Biene.

Füllmaterial für Bienenhotel, wie Tannenzapfen, Stroh oder Moos, sind völlig untauglich.

Füllmaterial, wie z.B. Tannenzapfen, Stroh, Kork, Holzwolle, Moos oder Watte sind für Wildbienen völlig untauglich und in den meisten Fällen auch für andere Insekten oder Käfer ungeeignet.

Die Bohrlöcher in einem Bienenhotel immer ins Stammholz bohren, nie ins Stirnholz bohren.

Die Löcher müssen immer quer zur Faser, sprich in die Rinde gebohrt sein. Sind sie längs zur Faser gebohrt, sprich in das Hirn-Stirnholz (die Seite, auf der Sie die Jahresringe sehen können), bilden sich

1. Risse, welche wiederum eine Gefahrenquelle für die Wildbienen darstellt oder die Biene meidet generell die Röhre und

2. ist auf diese Weise keine natürliche Belüftung gegeben, was wiederum zu Feuchtigkeit bzw. Schimmelbildung führen kann.

Die Lochtiefe ist ausschlaggebend dafür, ob das Weibchen genügend Brutkammern anlegen kann. Je tiefer die Bohrgänge, desto mehr Brutkammern kann die Wildbiene anlegen. Ist nicht genügend Tiefe vorhanden, produziert die Wildbiene überwiegend nur männliche Nachkommen und wo das hinführt können wir uns denken. Sprich: Je tiefer, desto mehr weibliche Nachkommen.

Bohrlöcher im Bienenhotel müssen immer sauber sein und dürfen keine abstehende Fasern haben.

Je größer der Durchmesser, desto tiefer die Bohrung. Für Bohrungen von 3-5 mm Durchmesser empfiehlt sich eine Tiefe von 7-8 cm. Bei breiteren Bohrungen, sollte der Holzblock eine entsprechende Tiefe haben, im besten Fall ab 12 cm.

Die Mindesttiefe bezieht sich nicht auf den äußeren Rahmen der Nisthilfe selbst, sondern auf das Material, Hartholzblock, Bambus- oder Schilfröhrchen.

Wenn Sie alles beachten, für die Wildbienennisthilfe den richtigen Standort wählen,

sie vor Wind und Regen schützen und zusätzlich einen ausgewogenen Futterplatz in der Nähe anbieten,

wird einer erfolgreichen Besiedlung nichts mehr im Wege stehen.

Lassen Sie sich nicht gleich entmutigen, wenn sich im ersten Jahr nicht der erhoffte Erfolg einstellt.

Manchmal dauert es eben ein bisschen länger.