• Mit Liebe handgemacht
  • Jede Nisthilfe ein Unikat
  • Individuelle Anfertigung
  • 0177-5358925 (10 - 20 Uhr)
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Welche Merkmale zeichnet eine gute Nisthilfe aus?

Material & sonstiges Füllmaterial

Ein massives Wildbienen-Hotel sollte aus einem Holzblock aus Hartholz wie Eiche, Esche, Kastanie usw. oder auch Obstgehölzen bestehen.

Weichhölzer (wie z.B. Fichte, Kiefer oder Tanne) sind für die Wildbiene ungeeignet. Zum einen nehmen Weichhölzer Feuchtigkeit auf, die zu Schimmelbildung und Pilzbefall führt und woran die Brut letztlich verenden würde. Zum anderen besteht die Gefahr, das beim Eindringen von Feuchtigkeit, sich Fasern aufstellen und die Wildbienen sich daran verletzt. Zudem neigen Nadelhölzer dazu, zu verharzen.

Bambus- oder Schilfröhrchen eignen sich ebenfalls sehr gut für ein Bienenhotel. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die nötige Tiefe, sowie ein glatter, sauberer Eingang gegeben ist. Zudem müssen die Eingänge offen, das Ende geschlossen und das Innere der Röhre frei von Häutchen sein. Denken sie nur daran, wie filigran so ein Bienen-Flügelchen ist.

Füllmaterial, wie z.B. Tannenzapfen, Stroh, Kork, Holzwolle, Moos oder Watte sind für Wildbienen völlig untauglich und in den meisten Fällen auch für andere Insekten oder Käfer ungeeignet.

Löcher, Lochtiefe und Durchmesser

Die Löcher müssen immer quer zur Faser, sprich in die Rinde gebohrt sein. Sind sie längs zur Faser gebohrt, sprich in das Hirn-Stirnholz (die Seite, auf der Sie die Jahresringe sehen können), bilden sich 1. Risse, welche wiederum eine Gefahrenquelle für die Wildbienen darstellt oder die Biene meidet generell die Röhre und 2. ist auf diese Weise keine natürliche Belüftung gegeben, was wiederum zu Feuchtigkeit bzw. Schimmelbildung führen kann.

Die Lochtiefe ist ausschlaggebend dafür, ob das Weibchen genügend Brutkammern anlegen kann. Je tiefer die Bohrgänge, desto mehr Brutkammern kann die Wildbiene anlegen. Ist nicht genügend Tiefe vorhanden, produziert die Wildbiene überwiegend nur männliche Nachkommen und wo das hinführt können wir uns denken. Sprich: Je tiefer, desto mehr weibliche Nachkommen.

Je größer der Durchmesser, desto tiefer die Bohrung. Für Bohrungen von 3-5 mm Durchmesser empfiehlt sich eine Tiefe von 7-8 cm. Bei breiteren Bohrungen, sollte der Holzblock eine entsprechende Tiefe haben, im besten Fall ab 12 cm.

Die Mindesttiefe bezieht sich nicht auf den äußeren Rahmen der Nisthilfe selbst, sondern auf das Material, Hartholzblock, Bambus- oder Schilfröhrchen.