Rainfarn

Tanacetum vulgare

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Der Rainfarn ist eine bei uns verbreitete robuste Wildpflanze, die für das Ökosystem eine bedeutende Rolle spielt.

Er bietet ein mega Nahrungsangebot für zahlreiche Insekten und sollte in keinem Garten fehlen.

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Sein starker und eigenwilliger Geruch ist bei uns Menschen nicht gerade beliebt, aber für Insekten scheint sein Duft unwiderstehlich. Mit seinen gelben Blütenständen lockt er viele Schmetterlinge, Wildbienen, Schwebfliegen, Wespen und allerlei weitere geflügelte Tiere und Käfer an.

Der Rainfarn ist begehrt bei ca. 21 Bienen- und etwa 13 Schmetterlingsarten. Für 9 Raupenarten dient sie als Futterpflanze, insbesondere mag sie der Rainfarn-Mönch.

Zu den Wildbienenspezialisten gehört die Rainfarn-Maskenbienen, sie wurde übrigens zur Wildbiene 2022 gekürt und die gefährdete Rainfarn-Seidenbienen, ihr Lebensraum ist in der Schweiz.

Futterpflanze und Lebensraum zahlreicher Insekten

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Pflanzeninfo

Pollen  * * 

Nektar * *

Blüte:       Juni - September
Größe:      60-130 cm
Standort:  sonnig

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Früher wurden die Blätter der Pflanze als Heilpflanze verwendet.

Da die Pflanze jedoch in vielen Teilen Thujon enthält, ist sie zwar giftig für uns Menschen, aber wirkungsvoll zur Bekämpfung von Blattläusen.

Als Heilpflanze wurde sie früher gegen Würmer verwendet (daher auch der Name Wurmkraut) und als Gewürz für Süßspeisen, Liköre, Eiergerichte und Fleischgerichte verwendet.

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